Theodor-Heuss-Medaille
Am 12. April 2003 wurde unserer Schule feierlich von der Theodor-Heuss-Stiftung für den »Geist der Erneuerung und des Aufbruchs« sowie für den »besonderen Einsatz von Lehrenden und Eltern, sich auf die Probleme und Schwierigkeiten der Kinder und Jugendlichen heute einzulassen«, mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.

Die Preisträger bei der Verleihung
Die Max-Brauer-Schule wird von über 1100 Schülerinnen und Schülern aus 35 verschiedenen Nationen besucht. 300 von ihnen sind ohne deutschen Pass. Diese Vielfalt prägt den spezifischen Bildungs– und Erziehungsauftrag der Schule, der sich von der Vorschule bis zum Abitur – Kontinuität und Verbindlichkeit sichernd – in der Trias von sozialem Lernen, Methodenlernen und fachlichem Lernen ausdrückt. Daraus sind auch Motivation und Zielvorstellungen für ihr Modell einer »Profiloberstufe« hervorgegangen. Durch fächerübergreifendes Arbeiten in der Oberstufe soll es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht werden, aus isoliertem Faktenwissen ein Netz flexibel nutzbarer Kenntnisse zu machen und sie dazu befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.
Mit einer Theodor-Heuss-Medaille 2003 soll eine gute und innovative Schule ausgezeichnet werden, die stellvertretend für viele andere gütlich macht, dass das Messen und Vergleichen von Leistungen und Lernergebnissen zwar die Notwendigkeit von Schulreformen aufzeigen kann, dass die konkreten Antworten auf die Reformfragen aber aus der Schulpraxis kommen. Das beispielhafte Engagement der Max-Brauer-Schule verdient daher Anerkennung und Unterstützung.

Preisverleihung

Medaille

