Sechs Max-Brauer-Schüler mit dem Ber­ti­ni­preis 2007 ausgezeichnet

Hin­schauen, wenn andere weg­se­hen
Erin­nern, wenn andere vergessen

Am 27. Januar, dem Gedenk­tag für die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus, wurde zum zehn­ten Mal im Ernst-Deutsch-Theater der renom­mierte Ber­ti­ni­preis ver­lie­hen.
Aus­ge­wählt und geehrt wur­den sie­ben Preis­trä­ger, Grup­pen von Jugend­li­chen oder ein­zelne Jugend­li­che.
Max Streichardt, Stef­fen Bor­de­wieck, Sasha Schwarz, Naze­nin Karimi, Mor­ten Peetz und Natha­lie Pudi­mat, eine sechs­köp­fige außer­un­ter­richt­li­che Pro­jekt­gruppe unse­rer Schule, gehörte zu den Aus­ge­zeich­ne­ten. Diese Schü­ler hat­ten ein Jahr lang, bis zum Ende ihres zehn­ten Schul­jah­res, Nach­for­schun­gen über die ehe­ma­li­gen NS-Zwangsarbeiterlager auf unse­rem Schul­ge­lände ange­stellt und am 19. April 2007 in Anwe­sen­heit ehe­ma­li­ger Zwangs­ar­bei­ter aus die­sen und ande­ren Lagern Ham­burgs eine Gedenk­ta­fel vor der Schule angebracht.

Die ande­ren sechs aus­ge­zeich­ne­ten Pro­jekte befass­ten sich mit Lynch­jus­tiz an einem Zwangs­ar­bei­ter, den Nazis in Hol­land, Mob­bing an Schu­len, den »Kin­der­trans­por­ten« nach Eng­land in der NS-Zeit, Flücht­lings­schick­sa­len in Deutsch­land heute, dem Schick­sal einer jüdi­schen Fami­lie aus Harburg.

[Eli­sa­beth Schulte]


Die­sen Arti­kel mit ande­ren tei­len:
  • Add to favorites
  • email
  • Twitter
  • PDF
  • Tumblr