Oberstufe

Wir arbei­ten seit über 20 Jahren fächer­über­grei­fend in Profilen. Dies ermög­licht den Schüler_​innen Verständnis für Probleme zu ent­wi­ckeln, deren Lösungen für unser aller Zukunft exis­ten­ti­ell sind. Unser Stadtteil bie­tet zu vie­len Themen Forschungs- und Handlungsmöglichkeiten, z.B. in Archiven und Museen, in Vereinen, in natur­wis­sen­schaft­li­chen Institutionen und im Medienbereich.
Unsere Oberstufenbroschüre kön­nen Sie sich hier herunterladen:

„Eine Kultur ist das Treibhaus, das es den mensch­li­chen Fähigkeiten erlaubt, sich zu ent­wi­ckeln, und zugleich das Gefängnis, das sie einengt.“
Aldous Huxley

Das Besondere an SpuK
Das Profil Sprachen und Kulturenvielfalt ist, wie der Name schon sagt, ein sehr viel­fäl­ti­ges Profil. Es geht um Fragen zu Themen, die in jeder Gesellschaft wich­tig sind, wie z.B. Identitätsbildung, Werte, Fortschritt, Jugendwelten. Fast alle Themen wer­den aus min­des­tens zwei ver­schie­de­nen Blickwinkeln betrach­tet, wel­che sich aus den vier Profilfächern Geschichte, Englisch, Musik und Religion ablei­ten. So wird uns die Komplexität des mensch­li­chen Miteinanders erst rich­tig bewusst. Es kommt häu­fig vor, dass wir im Laufe der Arbeit an einem Thema auf Erkenntnisse zurück­grei­fen, die wir uns in ande­ren Profilfächern erar­bei­tet haben. Dies macht uns immer wie­der deut­lich, wel­che Fülle an Dimensionen ein ein­zel­nes Thema ent­hal­ten kann.

In Spuk wird krea­tiv gear­bei­tet, es wird schon mal ein Film gedreht oder es wer­den Fotoroman erstellt. Mehrmahls pro Jahr gibt es fächer­über­grei­fen­de Projekte im Profil. Die Profilreise und die Revue im Jahrgang 12 stel­len hier sicher­lich Highlights dar. Jeder hat die Chance, sei­ne Kreativität zu zeigen.

SpuK bie­tet vie­le inter­es­san­te und abwechs­lungs­rei­che Themen: Die Verfolgung von Diskriminierten in Geschichte, die Religionskritik in Religion und das Schreiben eige­ner Songs sind nur ein klei­ner Auszug daraus.

Wichtig ist natür­lich das Fach Englisch. Im Zentrum des Oberstufenunterrichts ste­hen aller­dings nicht „Grammar“ oder „Spelling“, son­dern inhalt­li­che Themen wie bei­spiels­wei­se Indien, die Geschichte der Schwarzen in den USA oder eng­li­sche Mythen und Legenden.

Ein Schüler mit star­kem geschicht­li­chen Interesse ist im SpuK-Profil genau rich­tig. Wir unter­su­chen Ereignisse unter geschichts­wis­sen­schaft­li­chen Gesichtspunkten und ord­nen sie in den Ablauf der Geschichte ein. In Religion geht es um den Sinn des Lebens und um die Perspektiven der ver­schie­de­nen Glaubensrichtungen. Sei also bereit, noch ein­mal völ­lig neu nachzudenken!

In Musik kom­po­nie­ren wir Songs für die Revue oder erfin­den eine eige­ne Filmmusik. Wir machen aber nicht nur Musik, son­dern set­zen uns auch gedank­lich mit Musik aus­ein­an­der: Wir ler­nen z.B. Techniken der Filmmusik ken­nen oder gehen der Frage nach, wel­che Bedeutung Musik für Jugendliche hat.


Wer soll­te SpuK wählen?
Du…
… scheust dich nicht, in den unters­ten Regalen von Bibliotheken herumzu„spuken“, um geheim­nis­vol­le Zusammenhänge aufzudecken?
… liebst die eng­li­sche Sprache und willst noch mehr über Länder, in denen sie gespro­chen wird, erfahren?
… singst zu Hause unter der Dusche oder per­formst ger­ne auf der Bühne?
… redest im wahrs­ten Sinne des Wortes ger­ne über Gott und die Welt und lässt nicht locker bei der Frage nach dem Sinn des Lebens?

Dann bist du im SpuK-Profil genau richtig!

„Ich weiss nicht, ob es bes­ser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders wer­den, wenn es bes­ser wer­den soll.“
Georg Christoph Lichtenberg 

A Place to MinGle
PGW (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft) meets Biologie, Kunst meets Psychologie. Im MinG-Profil arbei­ten Fächer zusam­men, die auf den ers­ten Blick nur wenig mit­ein­an­der ver­bin­det. Genau die­se schein­ba­ren Gegensätze machen das Profil span­nend, denn sie laden zum Querdenken und zu ganz neu­en Blickwinkeln ein. Im Mittelpunkt des Profilunterrichts ste­hen immer der indi­vi­du­el­le Mensch und die Gesellschaft, in der er lebt. Wird der Mensch eher durch sei­ne Erziehung oder durch sei­ne Gene beein­flusst? Wie ent­wi­ckelt sich sei­ne Persönlichkeit? In wel­cher Gesellschaft leben wir heu­te? In wel­cher Gesellschaft wol­len wir in Zukunft leben?

In fächer­über­grei­fen­den Projekten erfor­schen wir die­se und ande­re Fragen im Kontext aktu­el­ler gesell­schaft­li­cher Themen. Beim Thema Umwelt und Wirtschaft ana­ly­sie­ren wir im Fach Biologie, wel­che Folgen die Elbvertiefung auf das Ökosystem des Flusses hat. Dies ver­bin­den wir mit dem Fach PGW, in dem wir unter­su­chen, wel­che ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Interessen hier auf­ein­an­der tref­fen. Schließen sich die Erhaltung der Natur und ihre gesell­schaft­li­che Nutzung aus oder gibt es Wege, dass sich bei­de sinn­voll ergän­zen können?

Neben der theo­re­ti­schen Auseinandersetzung spielt im MinG-Profil auch das prak­ti­sche Tun eine wich­ti­ge Rolle. Als „akti­ve Bürger“ unse­rer Gesellschaft enga­gie­ren sich alle Schüler im Profil ab der 11. Klasse in einem ehren­amt­li­chen Projekt ihrer Wahl und brin­gen ihre Erfahrungen in den Unterricht ein. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß: Wir set­zen uns z.B. im Ortsverein von amnes­ty inter­na­tio­nal für den Schutz von Menschenrechten ein, enga­gie­ren uns bei Greenpeace für den Umweltschutz, sind akti­ves Mitglied einer Partei oder ent­wi­ckeln ein ganz eige­nes Projekt.


Wer soll­te MinG wählen?
Du …
… bist ein „Newsjunkie“ und infor­mierst dich ger­ne selb­stän­dig über aktu­el­le Themen?
… dis­ku­tierst lei­den­schaft­lich ger­ne und scheust dich nicht, auch vor ande­ren für dei­ne Meinung einzustehen?
… möch­test die Gesellschaft, in der du lebst, aktiv mit­ge­stal­ten und hast Lust, dich ehren­amt­lich zu engagieren?
… bist ein krea­ti­ver Kopf (oder gar ein ver­kann­ter oder schon aner­kann­ter Künstler)?

Dann bist du im MinG-Profil genau richtig!

„Der Mensch muss bei dem Glauben ver­har­ren, dass das Unbegreifliche begreif­lich sei; er wür­de sonst nicht forschen.“
Johann Wolfgang von Goethe


… um Welt(en) besser …
geht es uns heu­te im Vergleich zu den Lebensbedingungen frü­he­rer Generationen, dank dem Fortschritt der Wissenschaften und der Technik. Oder steu­ert die Menschheit durch den Wahnsinn stän­di­gen Wachstums und unge­bro­che­nen Fortschrittsglaubens mit direk­tem Kurs auf den Abgrund und den end­gül­ti­gen Untergang der Welt zu?

LaborarbeitAnsatzpunkte, um uns im Profil mit der Fragestellung zu beschäf­ti­gen, wel­che Wechselwirkung es zwi­schen Mensch und Umwelt gibt, sind z.B.: Klimawandel, Globalisierung, Artensterben, Evolution, Nachhaltigkeit, Gentechnik und die Entwicklung der Stadt. Wir fra­gen uns: Welche Verantwortung trägt der Mensch für die Umwelt? Was kön­nen wir tun, um eine lebens­fä­hi­ge und lebens­wer­te Welt zu erhal­ten? Welche Freiheit und Gestaltungsmöglichkeit hat der Mensch und inwie­weit ist er sei­ner Natur und Biologie als auch sei­ner Umwelt unter­wor­fen? Welche unauf­lös­li­chen Wechselwirkungen bestehen zwi­schen Natur und mensch­li­chem Handeln?

Hierfür braucht es mehr als nur eine natur­wis­sen­schaft­li­che Perspektive. Deshalb arbei­ten wir lebens­nah an den Themen aus gesell­schafts­wis­sen­schaft­li­cher und natur­wis­sen­schaft­li­cher Perspektive in den Fächern Biologie, Geografie, Philosophie und Chemie. Die eige­ne Begegnung mit der Umwelt und das prak­ti­sche Experimentieren bil­den das Rückgrad der Arbeit im Umweltprofil. Hierbei bie­ten wir ein brei­tes Spektrum:

  • Wir füh­ren Bodenuntersuchungen im Volkspark und im Labor durch.
  • Wir for­schen auf Sylt zu selbst­ge­wähl­ten bio­lo­gi­schen oder geo­gra­fi­schen Themen.
  • Wir expe­ri­men­tie­ren mit ech­ter DNA.
  • Wir stel­len Farbstoffe und Kosmetika sel­ber her.
  • Wir erkun­den Hamburg mit Stadtteilexkursionen, um Muster der Stadtentwicklung zu entdecken.
  • Wir küm­mern uns um die Möglichkeiten nach­hal­ti­ger Entwicklung.

Dieses prak­ti­sche Arbeiten wird ergänzt durch das Erlernen fach­wis­sen­schaft­li­cher Grundlagen (Besuch von Vorträgen, Science Slams, etc.). Durch das Zusammenspiel des prak­ti­schen und wis­sen­schaft­li­chen Arbeitens kannst du eine fun­dier­te Position und Haltung zu „den“ gro­ßen gesell­schaft­li­chen und Umweltthemen ent­wi­ckeln. Aus unse­rer Perspektive ist das die Grundlage, um dar­an mit­zu­wir­ken, unse­re Umwelt han­delnd sinn­voll zu gestal­ten. Das ist drin­gend erfor­der­lich und eine loh­nens­wer­te Aufgabe.


Wer soll­te Umwelt wählen?
Du …
… forschst und expe­ri­men­tierst ger­ne selbst, um Antworten auf dei­ne Fragen zu finden?
… scheust dich nicht davor, an Projekten außer­halb der Schule zu arbeiten?
… inter­es­sierst dich für aktu­el­le Debatten, wie z.B. zur Gentechnik, Migration und Globalisierung?
… bist ruhig und cool wie ein stil­ler See, leben­dig wie ein rau­schen­der Bach oder das wel­len­be­weg­te, schäu­men­de Meer?
… möch­test wis­sen, wel­che Wechselwirkungen es zwi­schen mensch­li­chem Handeln und der Umwelt gibt?

Dann bist du im Umweltprofil genau richtig!

Abitur:
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den am Ende der Studienstufe (Ende Klasse 13) in vier Fächern geprüft, davon in drei Fächern schriftlich.
Die Prü­fun­gen wer­den im Bereich der Kern­fä­cher (zwei Fächer aus Deutsch, Mathe­ma­tik, wei­ter­ge­führte Fremd­spra­che) und im pro­fil­ge­ben­den Fach (SpuK: Geschichte; MinG: PGW; Umwelt: Biologie) abge­nom­men. Das vier­te Prü­fungs­fach wird nach den gül­ti­gen Prü­fungs­auf­la­gen gewählt.

Ein fünf­tes Prüfungsfach kann frei­wil­lig hin­zu­kom­men, wenn die Schülerin oder der Schüler sich für eine „Besondere Lernleistung“ (BLL) ent­schei­det. Diese stellt eine selbst­stän­dig erstell­te, wis­sen­schaft­li­che schrift­li­che Arbeit zu einem selbst­ge­wähl­ten Thema dar.

Fachabitur:
Am Ende des 2. Studiensemesters (Ende Klasse 12) ist – sofern die Auflagen erfüllt wur­den – der theo­re­ti­sche Teil des Fachabiturs erreicht. Für die Anerkennung des Fachabiturs (z.B. für das Studium an einer Fachhochschhule) muss im Anschluss noch ein ein­jäh­ri­ger prak­ti­scher Teil erfol­gen, z.B. im Rahmen eines frei­wil­li­gen sozia­len Jahres, eines Betriebspraktikums usw.

Alle Jahrgänge

  • Info- und Planungstreffen mit dem Oberstufenrat
  • Individuelle Beratungsgespräche mit der Beraterin vom Team Akademische Berufe der Agentur für Arbeit
  • Vorstellung und Terminvergabe Messe Vocatium

Jahrgang 11

  • Info-Vortrag (Januar)
    • Studienkompass
  • BOSO-Projekttage (Februar)
    • Assessment Center
    • Rollen im Team
    • Test Explorix
  • Handwerkstag (Februar)
    • Karriere mit Lehre
  • Experteninterview und Reflexion im Seminarkurs (März)

Jahrgang 12

  • Info-Vortrag (November)
    • Wege nach der Schule
  • Info-Vortrag (Dezember)
    • Wege ins Ausland
    • Freiwilligendienste
  • Interessenlandkarte im Seminarkurs
  • Praktikum 1 Woche (April/​Mai)
    • (Berufseinblick oder Studieneinblick mit anschlie­ßen­dem Reflexionsbericht)
  • Studien-Schnuppertage (Juni)
    • Uni, Fachhochschulen, dua­les Studium

Jahrgang 13

  • Info-Veranstaltung (November)
    • Wie finan­zie­re ich mein Studium?
  • Expertenabend (Januar)
    • Wege und Umwege von Berufsexperten (Auch geöff­net für Jg. 12)

Die Auf­nahme in die Ober­stufe der Max-Brauer-Schule erfolgt mit der Ver­set­zung in die Vor­stufe. Ab Dezem­ber des jewei­li­gen Jah­res kön­nen unter der Tele­fon­num­mer 040/​42 89 82 – 242 bei Frau Graefe Sprech­stun­den­ter­mine bei dem Abtei­lungs­lei­ter Herrn Stur­zen­he­cker ver­ein­bart werden.

Weitere Informationen erhal­ten Sie unter Service/​Anmelden.

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